Dein Feierabend-Soundtrack

Warum ist es nur jeden Abend wieder so schwer, den Tag hinter sich zu lassen?

 

Nein, ganz im Ernst, das kann doch kein Hexenwerk sein. Andere Frauen haben viel mehr zu tun, Familie, Partner & Co und kriegen es dennoch hin. Ich habe „nur“ Gustav, der allabendlich auf sein Recht beharrt, Zeit mit mir zu verbringen. Er macht das sehr charmant übrigens, indem er sein Köpfchen auf mein Knie legt und mich von unten nach oben anschaut, leicht fiept und wenn gar nichts mehr hilft, sanft anstupst. An ein Weiterarbeiten am Schreibtisch ist natürlich nicht mehr zu denken und dennoch kreisen die Gedanken anschließend weiter. Wie hungrige Adler drehen sie ihre Runden in meinem Kopf und wollen einfach nicht verschwinden. Das ist anstrengend und Gustav gegenüber gar nicht fair. Schließlich hat dieses kleine Schlappohr, meine ganze Aufmerksamkeit verdient.

Was also tun?

Auf Opa hören!

Auf Opa hören?

Ja, ganz genau. Mein lieber Opa hatte sowieso immer Recht (Das haben Großeltern und Eltern merkwürdiger Weise so an sich). Er meinte aber mal zu mir, Mozart geht immer. Mozart Wolfgang Amadeus Mozart ist also (s)ein Allheilmittel? Nein, ist es natürlich nicht, aber er meinte, dass seine Musik immer passen würde. Warum also nicht auch den Feierabend mit ihm einläuten. Quasi als eine Art Soundtrack für den anderen Abschnitt des Tages, nämlich die Zeit für mich, zum Kochen, Spazierengehen und natürlich Spielen mit meiner kleinen Fellnase. Ein Soundtrack, der mich jeden Tag an jemand Liebes erinnert und daran, dass es wichtig ist, auch was anderes zu tun.

Hier kommt sie daher, mein persönlicher Opa-Soundtrack zum Übergang in den Feierabend. Neben Mozart gesellen sich auch andere klassische Gesellen dazu, denn das Musikgenie von einst hat ordentlich Konkurrenz bekommen über die Jahre. Opa hätte nicht jeden von ihnen gemocht, das ist klar. Die Idee dahinter aber schon. So sind sie eben, die Opas. Sie wissen einfach immer einen guten Rat.

 

Genieß Deinen Feierabend.

Herzlich,

Mary-Ellen

Bildcredit:Photo by Ryoji Iwata on Unsplash