Was ich in 2 Jahren Blogberatung lernen durfte

Könnt ihr das glauben? Schon seit über zwei Jahren bringe ich Blogs & Influencern bei, wie sie mit Ihren Seiten und oftmals auch darüber hinaus durchstarten können. Was als kleine Idee in meinem Kopf begann, ist jetzt eines meiner Haupteinnahmequellen geworden und erlaubt mir jeden Monat spannende neue Leute kennenzulernen. Wahnsinn, besser kann ich es nicht ausdrücken, denn bei jedem neuen Auftrag freue ich mich wortwörtlich wie ein Schnitzel über das Vertrauen, das mir zu dem Zeitpunkt oftmals Fremde entgegenbringen. Dieses nicht zu enttäuschen, ist daher das A und O in meinen Beratungen.

Jedes einzelne Coaching ist anders als das davor und doch gibt es ein paar Dinge, die sich wiederholen und ich auch für mich als Unternehmerin lernen durfte. Zeit also nach zwei tollen Jahren Euch an meinem Wissen teilhaben zu lassen, nicht wahr? Here we go:

Jeder von Euch hat seinen eigenen Weg

Nein, es gibt tatsächlich nicht das EINE Erfolgsgeheimnis, das für alle gilt.  Das wäre aber auch zu leicht und ehrlich gesagt ziemlich langweilig.  Wer möchte schon Schema x jeden Tag?! Ich nicht.

Jeder meiner Kunden ist anders und kommt mit anderen Themen/ Erwartungen im Gepäck durch die Tür.  Ich weiß daher vorab auch immer nicht, wohin die Reise gehen wird. Das Besondere – also das eine Alleinstellungsmerkmal von jedem – das legen wir wie einen Schatz im Laufe des Tages frei und zwar gemeinsam Step by Step. Es ist immer Teamwork, wo wir uns die Bälle zuspielen, überlegen und abwägen.

Dieses Überraschungsmoment, wenn wir es dann endlich haben, ist immer wieder toll und auch für mich jedes Mal ein „Wow“. Die Augen leuchten und wir beide haben Lust alles sofort in die Tat umzusetzen. Schade nur, dass jeder Tag 24 Stunden hat und man doch vorab ein paar Kilometer gehen muss, um zum Ziel zu gelangen. Der erste Schritt ist dann aber meistens schon am nächsten Tag sichtbar. Das macht meine Arbeit so unglaublich dankbar – auch für mich. Die Leute wissen, was möglich ist und wie ihre Schritte dorthin sind. Das wirkliche Abenteuer startet daher eigentlich immer erst anschließend.

 

Wie schwer es ist einer Arbeit nachzugehen, die „Out of the Box“ ist

Puh, das kennt bestimmt jeder, der mal im Familienkreis das Wort Blogger, Influencer oder gar Youtuber erwähnt hat. Verblüffte Fragezeichen schauen einen an, ganz besonders wenn man erzählt, dass man das jetzt hauptberuflich machen möchte. „Und davon kann man leben?“ Der obligatorische Klassiker im Fragenkatalog für alle, die in unserem Bereich arbeiten. Plötzlich ist man das Äffchen im Zoo, wird bewundert, aber mehr noch skeptisch bestaunt. Ihr könnt Euch vorstellen, dass man als Beraterin für genau „jene Äffchen“ noch ungläubiger bestaunt wird. Noch lustiger sind aber Behördengänge. Lach^^ Das Finanzamt staunt auf jeden Fall immer wieder Bauklötze, wenn ich mein Berufsfeld ausfülle. „Strategische Beratung für Kommunikation mit Schwerpunkt Influencer Relation“ haben sie dort weniger häufig. Warum eigentlich?

 

Bin ich überhaupt schon bereit für den großen Bäng?

Den Weg zu kennen ist das eine, ihn auch bis zu Ende zu gehen etwas ganz anderes. Die neuen Schritte bedeuten nämlich immer auch Entscheidungen zu fällen. Entscheidungen für etwas Größeres oder bewusst auch Kleineres. Das ist bei jedem wieder unterschiedlich.

Oder anders ausgedrückt: manche Dinge brauchen einfach noch ein bisschen Zeit, um den Mut aufzubringen, auch umgesetzt zu werden. Ruhm & Glitzer sehen von außen nämlich immer  toll aus, aber der Druck … Puh, der kann einem ganz schön zu schaffen machen. Möchte ich all diese Aufmerksamkeit (schon) oder brauche ich noch ein bisschen für diese Schritte? Eile mit Weile kann in dem Fall herrlich erfrischend sein. Ganz besonders, wenn man eigentlich so ungeduldig ist, wie ich.

 

 Am Ball bleiben und bloß nicht aufgeben! 

Geduld ist eine Zier, doch leider nicht an mir. Das Durchhalten und sich jeden Tag aufs Neue zu motivieren, ist ganz besonders an den weniger guten Tagen ein wahres Meisterwerk. In Gedanken bin ich oft schon tausend Meter weiter und ärgere mich jedes Mal, dass auch mein Weg zum Ziel so lang und steinig ist. Als Blogger kennt ihr das auch. Warum steigt meine Reichweite nicht, wieso antwortet der Kunde nicht, wofür mache ich das eigentlich alles? Da gibt es ganz bestimmt noch einen ganzen Sack weiterer täglicher Fragen, die ihr problemlos ergänzen könntet.In der Regel sagt man, braucht es circa zwei Jahre als Neustarter, bis man erste sichtbare Erfolge sieht. Zwei Jahre darben, wo man trotzdem täglich Vollgas geben muss, mit Neuem kämpft und zwischendurch auch mal keinen Bock mehr hat. Da möchte man sich am liebsten unter der Bettdecke verstecken und nie wieder aufstehen. Geht natürlich nicht und kam bisher auch nie vor. Liebe Grüße an der Stelle an die Dramaqueen …Ich stehe natürlich immer wieder auf, denn die meisten Tage sind superschön und ich weiß mich mittlerweile zu motivieren. Das Ziel klar vor Augen hilft mir auch die weniger guten Tage zu meistern und einfach weiterzulaufen.

 

Ich kann nur begrenzt helfen

Hui, das war hart für mich, das lernen zu müssen. Jeder der mich kennt, weiß, dass ich immer 150 Prozent gebe. Ich sehe all die tollen Dinge, die ihr umsetzen könntet und muss dann doch manchmal einsehen, dass mir die Hände gebunden sind, wenn ihr anschließend anders lauft. Denn Beratung bedeutet immer auch, dass meine Kunden alle Entscheidungen am Ende alleine fällen. Das ist mir auch ganz wichtig, denn schließlich ist das ja die Idee hinter meinem Baby. Es ist tatsächlich ja eine Art „Hilfe zur Selbsthilfe“, damit ihr als Blogger kompetent auftreten könnt und keine Dritten mit einer Provision beteiligen müsst. Ich kann Euch daher viele Wege nicht abnehmen, immer nur begleiten. Ich bin der stille Sparringspartner, gern auch ein Weg Ebner, nie aber der Umsetzer. Das sind meine Kunden immer allein, ausgestattet aber natürlich mit dem besten Rüstzeug und ein Back-up (mich) im Hintergrund.

 

Ihr seid neugierig geworden, was wir bei meinen Einzelberatungen so machen?  Dann meldet Euch immer gerne zum kostenlosen Kennenlerngespräch. Fragen kostet bekanntlich immer nichts.

xo Mary-Ellen