SALUT Oktoberlieblinge

Das ist er also nun. Der offizielle Start von Mag SALUT. Ich bin ganz aufgeregt, denn es ist ein weiterer Step auf meiner Wunschliste des Lebens. Hier werdet ihr neben ein paar persönlicheren Einblicken auch ganz viel Sichtweisen und vielleicht auch Denkanstöße zum Thema Arbeiten mit und als Influencer finden. Ganz wichtig für mich: Der Spaß an der Sache. Ist es nicht wunderbar, dass wir heutzutage so unabhängig sind und die Neuen Medien nutzen können, um unseren Gedanken Freiraum zu lassen? Für mich immer noch kaum zu glauben, denn das war vor wenigen Jahren noch ganz anders. Das klingt jetzt als wäre ich tausend Jahre alt. Aber tatsächlich waren die Printmedien bis vor wenigen Jahren eines der wenigen Möglichkeiten redaktionell arbeiten zu können. Heute kann man sich das gar nicht mehr vorstellen, denn schließlich kann in Zeiten von Facebook, Instagram, Twitter & Co jeder drauflos plappern. Ob das immer gut ist, sei dahingestellt und soll hier auch nicht besprochen werden. Viel wichtiger ist mir jetzt, Euch ein paar persönliche Einblicke mit auf den Weg zu geben, denn selbstverständlich arbeite ich nicht nur, sondern es gibt auch einige private Dinge, die mir wichtig sind. Die möchte ich Euch nun monatlich vorstellen. Warum? Einfach so! Weil es mir Spaß macht Geschichten zu erzählen und andere daran teilhaben zu lassen.

Und die schönsten Geschichten schreibt im Oktober das SALON Magazin Wenn es ein Heft gibt auf das ich mich wirklich freue, ist es dieses Heft. Es ist fast schade, dass es nur einmal im Quartal rauskommt, aber Qualität braucht eben Zeit. Und dieses Heft hat so viel tolle Texte, Inhalte, und Inspirationen, das kann eben nicht am Fließband produziert werden. Das verstehe ich und übe mich daher in Geduld bzw. probiere mich durch die vielen Rezept- und Weinvorschläge durch bis die nächste Ausgabe im November erscheint. Ein besonderer Favorit dieses Heftes ist aber ähnlich wie bei uns die Birne.

Ein Apfel ist ein Apfel und eine Birne eine Birne

„Ein Apfel ist ein Apfel und eine Birne eine Birne“ (Link Loriot), ist und bleibt eines meiner liebsten Pappa Ante Porta Zitate. Keiner diskutiert mit solcher Inbrunst über die Zutaten von Birne Helene wie er. Chapeau Herr von Bülow! Denn ich bin spätestens seit diesem Film ein bekennender Birnenverehrer und freue mich jedes Jahr aufs Neue über die heimischen Sorten im Supermarkt. Nun ja, vielleicht nicht ganz. Denn zugegebener Maßen ist Theodor Fontanes Herr von Ribbick Gedicht mindestens genauso ein Wegbereiter für meine Birnenliebe, wie Papa ante Portas. Ihr seht, nicht nur ich bin der Birne verfallen. Diese unscheinbare Frucht ist ein echter Geheimtipp nicht nur für Dichter & Denker. Sie hat für mich einfach mehr Charme, Ecken und Kanten als des Deutschen liebste Frucht der Apfel. Daher ein Hoch auf die Birne und der Wunsch nach mehr Birnenbäumen am Straßenrand.

Frisch gepflückt sind sie nämlich doppelt lecker und auf dem platten Land findet man noch immer viele Obstbäume einfach so am Fahrbahnrand. Da kann es noch so stürmen oder regnen, ein Sonntagsausflug ist immer eine gute Idee. Als Hamburger Deern gibt es eh kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Grundausrüstung daher Friesennerz und Gummistiefel. Da kann der Wind noch so peitschen (und das tut er im Oktober und noch viel mehr im November), ich bin gerüstet.

Rote Lippen soll man küssen

Wer danach noch immer keine roten Wangen vom Wind hat, kann mit bisschen Lippenfarbe nachhelfen. Denn auch das ist mir im Oktober wichtig: dem tristen Grau die Stirn bieten. Immer nur Dunkel und Grau fetzt ja nicht. Daher Mut zur Farbe und raus mit Euch. Die schönsten Geschichten schreibt nämlich immer noch das Leben. Und diese möchten festgehalten werden. Wie ich das mache? Meistens ganz klassisch mit Stift und Papier. Gerade in Zeiten von Emails freut sich keiner mehr über einen lieben Gruß handschriftlich verfasst und ganz unerwartet mit der Post verschickt. „Upps, mal was anderes als eine Rechnung“ wird Euer Gegenüber sagen. Und das stimmt. Ein handgeschriebener Brief ist eine Herzensangelegenheit und sollte wieder mehr in Mode kommen.

Was für ein schöner Oktober. Ich freu mich drauf!