Finde Deinen Blogger-Glow

Es ist gar nicht so leicht, seinen eigenen Stil zu finden. Nicht nur im wahren Leben, auch im Blogger-Schreibe-Alltag ist es schwer, sein ganz eigenes Strahlen zu entwickeln. Schließlich ist jeder von uns anders und möchte auch genauso wahrgenommen werden.

Ich selbst bin auch gerade in diesem Erlebnisprozess. Was raufe ich mir täglich den Kopf, was das Besondere an meinem lang ersehnten Traum, dieses Magazin zu starten, sein soll. Was ist die Botschaft, die ich vermitteln wollte? Vor dem Start war es ganz klar. Es sollte eine private Spielwiese sein, auf der ich aber auch ganz viel Wissen weitergeben darf. Leider sieht mein aktueller Schreibealltag meistens so aus: mein Kopf ist so voller Ideen ist, dass der Stift es einfach nicht aufs Papier bringt. Tausend Themen fallen mir ein, die ich alle feinsäuberlich in den eigens dafür eingerichteten Smartphone Ordner erstellt habe. Aber am Ende Ebbe. Nie gefällt mir etwas richtig gut. Ich schreibe, schreibe und schreibe und veröffentliche es am Ende doch nicht, weil ich nicht zu 100% zufrieden bin. Kennt ihr das auch?

Da lauert sie also. Die Selbstkritik. Mein persönlicher Säbelzahntiger, der mich vertilgen möchte und zwar als Vor- Haupt- und Nachspeise. Ich bin ein echter Gaumenschmaus, denn es gibt genügend Möglichkeiten für ihn mich zu schnappen. Yummy! Von zerfleischen möchte ich (noch) nicht sprechen. Er spielt eher mit mir, wie Katzen jeder Größe das nun mal gerne tun. Irgendwann gibt das Opfer auf, aber genau das möchte ich nicht.  Wie also raus aus der Selbstzweifelfalle und sich in seinem Blogstil wirklich wiederfinden?

Beinah täglich arbeite ich mit Unternehmen, Influencern und Kreativen zusammen, um sie beim kreativen Onlinemarketing zu unterstützen. Eine meiner Liebsten ist Carolin John von ROUGE Public Relations. Sie betreut ganz besonders schöne Beautymarken wie z. B. Pixi oder Reviderm. Beim Neujahrsgrüße verteilen, klagte ich ihr mein Leid. Ich wollte es doch so gut machen. Bei anderen fällt es mir doch immer so leicht, jammerte ich ihr rührselig ins Ohr. Smart wie die Gute eben ist, meinte sie nur, es sei noch kein Meister vom Himmel gefallen, oder glaube ich etwa bloß weil ich mich einmal entscheide eine Beautymaske zu nehmen, würden alle Unreinheiten verschwinden? Nein, das wäre doch zu einfach. Das dauert eben einfach bis der natürliche Glow hindurchkommt.

Kluge Worte, liebe Carolin oder um es mit Carrie Bradshaws Worten zu sagen: „Ich überlegte und kam nicht umhin mich zu fragen …“ Meine Schreibe-Glow hat mit meinen täglichen Beautyroutinen vielleicht mehr gemeinsam als man glaubt. Ein Versuch ist es wert, denn so langsam bin ich von mir selbst sehr genervt.

Mein persönlicher Exkurs zur Beseitigung von Unreinheiten und Schreibstilentwicklungen lest ihr also hier:

Step Eins – Zeit nehmen

Wie Carolin schon sagt, es wird nicht von heut auf morgen klappen. Ich sollte also unbedingt Zeit einplanen und das nicht zu knapp, denn schließlich geht es um ein echtes authentisches Strahlen. Das braucht nun mal bisschen länger als ein kurzer Schimmer.

Step Zwei – Reinigung

Klar Schiff machen, könnte man auch sagen. Wer anfängt zu schreiben, braucht einen klaren Kopf, aber auch Platz zum Arbeiten. Zwischen Tür und Angel zu denken und zu arbeiten, klappt nur bedingt und fördert den Glow nicht wirklich. Daher erst mal sanft anfangen. Nicht nur mit dem Schreibtisch, sondern auch mit Ruhepausen für den Kopf.

Step Drei – Peeling

Jetzt kommen wir in die Tiefenreinigung, wo Platz ist sich gründlicher Gedanken zu machen. Mit Bleistift und Zettel bewaffnet, könnt ihr überlegen, was die Botschaft Eures Textes ist und wie ihr sie vermitteln möchtet. Ein Peeling beseitigt ältere Hautschüppchen und macht Platz für neue Zellen. Plötzlich kann die Haut wieder atmen und ihr mit Eurer Idee zum Schreiben auch. Die Angst sich zu blamieren, kann hintenangestellt werden, denn hier könnt ihr den Fokus setzen und damit Euern Glow ein Stück näher kommen.

Step Vier – Maske

Mit all der neuen Energie wird es Zeit die Wirkstoffe tief eindringen zu lassen. An der Stelle ist Oberflächlichkeit passé. Ihr dringt tief ein, in Eure Idee des Textes, wisst was ihr sagen wollt und habt die Power, das was Euch auf der Seele brennt auszudrücken. Die Maske versorgt Euch mit Nährstoffen und macht die Haut fit. Greift dabei gern immer auch auf die handschriftlichen oder gedanklichen Notizen von vorher zurück. Sich daran lang zu hangeln gibt Euch Sicherheit und lässt einen nicht vom Wege abkommen.

Step Fünf – Cremen

Es nützt nichts. Die Maske muss irgendwann auch wieder runter vom Gesicht. Das macht aber nichts, denn nun kommen wir zum Cremen. Hier kann man noch mal fühlen, wie gut sich der Text anfühlt. Ist das Ergebnis zufriedenstellend? Wo sind noch kleine roten Stellen, die genauer betrachtet werden sollten. Das Cremen ist wunderbar, denn man ist auf der Zielgeraden.

Step Sechs – Schlafen

Die meisten Texte lasse ich gerne eine Nacht liegen und schau ihn mir am Morgen noch mal an. So frisch und munter schaut die Welt oft ganz anders aus und was am Abend noch so schwerfällig war, geht nun ganz leicht von der Hand. Auch die durch Übermüdung eingeschlichenen Rechtschreibfehler sehe ich nun wieder klar und deutlich. Ein letzter Blick auf das fertige Werk und meine in Step Vier verfassten Ziele zeigen, ich bin fertig. Yeah!

Step Sieben – Regelmäßigkeit

Regelmäßigkeit _ sprich Üben Üben Üben. Carolin hat Recht. Wie soll ich meinen Stil finden, wenn ich mich nicht traue zu schreiben? Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, daher braucht sich auch keiner zu schämen, wenn es am Anfang noch nicht ganz so glänzend ist, wie nach dem dritten oder gar zehnten Versuch.

Wer hätte gedacht, dass Schreiben und Pflegen so viel gemeinsam haben? Zumindest helfen mir die Vergleiche, um wieder gelassener an damit umzugehen. Mein Säbelzahntiger ist besänftigt und schnurrt ganz friedlich in der Ecke. Wahrscheinlich grübelt er schon, was er sich als nächstes Schmackhaftes ergaunern kann.

Tausend Dank liebe Carolin. Du warst mein kleiner großer Rettungsanker und bist natürlich auch eine wunderbare PR-Frau. Wer nun auch mehr glänzen möchte und Interesse hat, etwas zu Ihren Produkten zu erfahren, kann sich gerne jederzeit bei ihr melden: Glowgarantie inklusive.

xo Mary-Ellen